Alleine bohren ohne Dreck

An die Wand geklebte Plastiktüte unter Bohrloch

Jetzt, wo unsere kleine Maus fast sechs Monate alt ist, müssen wir so langsam damit fertig werden, die Wohnung kindersicher zu machen. Denn früher oder später wird sie anfangen zu Krabbeln, auch wenn derzeit noch nicht viel darauf hindeutet.

Eine der „Baustellen“ ist dabei unser mannshoher Spiegel im Schlafzimmer, der bislang nur an der Wand lehnend auf dem Boden stand. Das ist doch reichlich unsicher.

Bisher scheute ich mich davor, ihn anzubringen. Denn da er ziemlich schwer ist, müssen da recht große und tiefe Löcher her. Aber nun war es dann endlich mal so weit.

Normalerweise läuft es so ab, dass ich bohre und Isa dann mit dem Sauger direkt unter der Bohrstelle den Bohrstaub absaugt noch bevor er auf den Boden fällt. Doch wie macht man das mit einem Kind? Mit in das Zimmer, wo gebohrt wird, wollten wir sie aufgrund des ohrenbetäubenden Lärms logischerweise nicht nehmen. Und alleine in einem anderen Raum lassen, während es auf einmal einen riesigen (Bohr-)Krach gibt auch nicht so gerne.

Gut, das wäre zur Not schon gegangen, aber mir kam da noch eine andere Idee: Ich klebte mit Malerkrepp einen kleinen Plastikbeutel unter die Stelle, wo ich bohren wollte (auf dem Foto kommt das leider nicht so gut rüber). Die Idee war, dass da dann der ganze Bohrstaub hinein rieselt.

Und das hat auch tatsächlich ziemlich gut geklappt. Nur ein minimaler Teil flog vorbei auf den Boden. Ich bin mit dem Resultat jedenfalls zufrieden. Denn gerade bei zwei Löchern dieses Umfangs kommt doch einiges an Bohrstaub zusammen.

Falls ihr also mal vor dem gleichen Problem steht, probiert das doch auch einfach mal aus. 🙂

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