Auto-Kindersitz fürs Baby besorgt

IMG_20160604_103906Falls man ein Auto sein Eigen nennt, sollte man sich auch rechtzeitig vor der Geburt einen Kindersitz besorgen. Denn schließlich wird es in vielen Fällen so sein, dass man mit dem Baby aus dem Krankenhaus im Auto nach Hause fahren wird. So auch bei uns. Spätestens dann braucht man also einen Kindersitz.

Wir haben diesen schon vor ein paar Wochen besorgt. Zum einen kann so eine Geburt ja auch einmal früher als erwartet stattfinden und zum anderen hat der Sitz so ein paar Wochen Zeit, um „auszulüften“. Wobei das gar nicht unbedingt nötig ist, wenn man einen Sitz bestellt, der erwiesenermaßen keine schlimmen Schadstoffe enthält, was wir natürlich getan haben. 😉

Stiftung Warentest hilft mal wieder

Ich habe dafür wieder einmal die Stiftung Warentest zu Rate gezogen. Dort waren Sitze in sehr unterschiedlichen Preisklassen getestet. Man kann für solche Sitze richtig viel Geld ausgeben. Ich schaute dann bei den „günstigeren“ nach den besten, wobei sich am Ende drei herauskristallisierten.

Die Entscheidung fiel nicht ganz so leicht, da die Sitze nahezu gleichauf lagen. Am Ende fiel die Wahl auf den Concord Airsafe (hat trotz der Namensähnlichkeit übrigens nichts mit dem Flugzeug zu tun. ;)). Dieser hat bei Stiftung Warentest mit der Note 1,6 abgeschnitten. Im Test des ADAC hat er übrigens die gleiche Noten erhalten.

Entscheidende Vorteile waren bei diesem Baby-Kindersitz im Endeffekt das vergleichsweise geringe Gewicht und dass die Sitzposition des Kindes bei diesem Sitz besser ist als bei den anderen.

Zeit zum Ausprobieren einplanen

Ein weiterer Grund für eine frühe Bestellung war, dass man so ausreichend Zeit hat, den Sitz vorher einmal in sein Auto einzubauen, um so zu testen, ob Auto und Sitz gut zueinander passen. Bei unserem Seat Altea XL war dies erfreulicherweise der Fall, sodass wir den Sitz behalten haben.

Ebenfalls wichtig war uns, dass es zum Sitz eine passende Isofix-Basis gibt. Damit kann man den Sitz im Auto leichter befestigen ohne mit den Gurten herumhantieren zu müssen. Erst einmal wollen wir diese (recht teure) Basis allerdings nicht kaufen, sondern erstmal schauen, wie gut das in der Praxis ohne Isofix klappt. Bei unserem Testversuch im Auto klappte das mit den Gurten sehr gut. Wir wollten den Isofix als mögliche Option aber auf jeden Fall in der Hinterhand haben. 😉

Lieber nicht gebraucht kaufen

Vom Kauf gebrauchter Kindersitze wird übrigens generell abgeraten. Denn da kennt man die „Historie“ nicht. Ist der Sitz vielleicht schon einmal in einen Unfall verwickelt gewesen oder heruntergefallen? Dann kann es nämlich sein, dass er seine Schutzfunktion eingebüßt hat, auch wenn man dies von Außen nicht sehen kann (das ist bei Fahrradhelmen ja zum Beispiel genau so). Daher kam ein Gebrauchtkauf für uns nicht in Frage. Sicherheit geht vor. 😉

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