Baby isst jetzt Brot zum Frühstück

Wir haben vor zwei Tagen mal den Versuch gewagt, unserer Kleinen morgens statt des Getreide-/Wasser-Breis ein bisschen Brot (ohne Kanten) zu schmieren. Wir waren sehr skeptisch, da sie ja lediglich vier Zähne hat (oben zwei und unten zwei).

Aber es funktioniert tatsächlich. Sie zerspeichelt das Brot fleißig und kaut auch drauf herum, bevor sie es herunterschluckt. Anfangs gaben wir ihr sehr kleine Stückchen, die dann etwas größer wurden.

Auch selbst abbeißen funktioniert
Nun stellten wir aber fest, dass es noch besser funktioniert, wenn wir sie selbst abbeißen lassen. Das macht ihr dann sogar richtig Spaß, ist aber natürlich mit etwas mehr Sauerei verbunden. Aber das gehört eben dazu. Gestern hatte ich das schon einmal mit der nachmittäglichen Banane probiert und auch da ging das Abbeißen gut.

Richtig dreckig wird es ja auch erst noch – nämlich dann, wenn sie das Brot selbst in die Hand nehmen darf, um es zum Mund zu führen. Das wird nicht mehr lange dauern, dann werden wir es mal wagen… 😉

Roggenmischbrot mit Butter und Frischkäse
Wir haben uns zu Beginn übrigens für ein Roggenmischbrot mit Vollkornanteil (allerdings ohne ganze Körner) entschieden. Darauf schmieren wir etwas Butter und Frischkäse. Es schmeckt ihr köstlich; jedenfalls reißt sie immer wieder ihren kleinen Mund auf. 🙂

Hinterher gibt es dann noch ein paar Löffel Obstbrei. Das hatten wir ja auch zum Getreibebrei so gehandhabt.

Finger weg von Teewurst
Zunächst hatten wir Teewurst auf das Brot geschmiert ohne uns darüber genau zu informieren. Wir hatten immer nur im Kopf, dass die Kleinen ab 1 Jahr mit vom Tisch der Erwachsenen essen können. Und da sie ja in zirka zwei Wochen 1 Jahr alt wird, haben wir da nicht weiter recherchiert. Im Nachhinein fanden wir aber heraus, dass es sich bei Teewurst um Rohwurst handelt, die man kleinen Kindern lieber erst einmal nicht geben soll.

Grmpf – da informiert man sich vorher einmal nicht über ein Thema zu Tode und dann gleich so ein Reinfall. Naja, aber es ist ja nichts passiert. Da haben wir Glück bzw. besser gesagt kein Pech gehabt. Denn dass die Wurst mit etwas belastet ist, ist ja sehr unwahrscheinlich. Erst einmal lassen wir aber die Finger von Teewurst (zumal die für den Start vielleicht auch etwas zu stark gewürzt ist).

PS: Was ganz süß und auch etwas komisch ist, ist, dass sie während des Kauens ganz viel herumredet. Warum auch immer. Vielleicht fällt ihr dabei ja die Speichelproduktion leichter. Oder aber sie verleiht so ihrer Freude über das Brot Ausdruck. 🙂

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