Baby schläft zum ersten Mal in eigenem Zimmer

Kurz nach dem 11-monatigen Geburtstag haben wir heute den nächsten Meilenstein erreicht: Unsere kleine Maus schläft zum ersten Mal in ihrem eigenen Zimmer. Und das ganze ist für sie offenbar weit weniger ungewöhnlich als für uns.

Denn nachdem ich sie nach dem Stillen ins Bett legte, ist sie ohne zu Murren eingeschlafen und liegt dort nun schon seit über drei Stunden ohne Querelen. Das hätten wir beide so nicht erwartet. Stattdessen sind wir es jetzt, die „nervös“ sind. Wir warten förmlich darauf, dass da noch etwas kommt. Das lief jetzt fast zu gut um wahr zu sein. 😉

Neues Eltern-Gefühl
Ein ganz komisches Gefühl wird es sicherlich gleich auch, ins Bett zu gehen und dort liegt dann niemand im Beistellbett neben uns. Und mal sehen, wie dann das aufwachen wird. Da ist neben uns ja sonst auch immer ein kleines Baby, von dem wir sofort merken, wenn es wach wird. Noch bevor sie schreien „muss“ bemerken wir sie schon und widmen ihr unsere Aufmerksamkeit.

Mal sehen, wie das übers Babyphone aus ihrem eigenen Zimmer klappt – hoffentlich muss sie sich nicht zu sehr hochfahren, bis wir auf sie aufmerksam werden… 😉

Kinderärztin empfiehlt frühen Umzug
Aufhänger für den Umzug ins eigene Zimmer waren übrigens zwei Dinge. Zum einen liegt sie die Nacht über insgesamt ziemlich unrhig im Bett. Oftmals ragte sie mit ihren Füßen weit in unser Doppelbett hinein, was manches Mal doch etwas störte.

Zudem waren wir heute bei unserer Kinderärztin (eigentlich nur für Impfungen). Dabei sprachen wir auch dieses Thema an und sie sagte uns, dass es schon viel früher empfehlenswert sei, sein Kind alleine schlafen zu lassen.

Komplett gegensätzliche Ratschläge
Da waren wir dann mal wieder beim Thema mit den unterschiedlichen Ratschlägen für Neu-Eltern: Unsere Hebamme hatte uns genau das Gegenteil geraten. Sie sagte, man solle das Kind auf jeden Fall das komplette erste Jahr mit im Elternschlafzimmer schlafen lassen. Die Kinderärztin hingegen ist der Meinung, das sei viel zu viel des Guten.

Naja, wie auch immer. Da wir es erst jetzt erfahren, muss es uns auch nicht weiter irritieren. Es ist jetzt eben, wie es ist. 🙂

PS: Kurz nach dem Schreiben deses Blog-Eintrags fing die Kleine nun doch noch an zu Weinen. 🙁 Sie ließ sich aber glücklicherweise von seiner Mutter recht leicht wieder beruhigen. Möglicherweise hing das Weinen auch gar nicht mit dem Schlafen im eigenen Zimmer zusammen.

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