Schwangerschaftsdiabetes ausschließen mit Blutzuckertest

Vergangene Woche Mittwoch (23+3) war ich bei meiner Frauenärztin in der Praxis, um dort testen zu lassen, ob bei mir eventuell ein Schwangerschaftdiabetes besteht. Das ganze lief wie folgt ab:

Ich sollte zwischen 8 und 9h nüchtern bei meiner Ärztin aufschlagen. Ich machte mich deshalb um kurz vor 8h auf den Weg, denn so ohne Frühstück ist schon doof, vor allem, weil man ja auch noch eine Stunde beim Arzt im Wartezimmer verbringen muss, ohne etwas zu essen. Deshalb wollte ich so früh wie möglich in der Praxis sein. Ich glaube allerdings, dass ich wohl Wasser hätte vorher trinken dürfen, aber ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen und da der Termin ja doch recht früh war, fiel es mir nicht allzu schwer auf jegliches Essen oder Trinken zu verzichten.

In der Praxis angekommen, wurde ich gleich ins „Labor“ gebeten, also dahin, wo sonst auch Blut abgenommen und der ganze andere Untersuchungskram erledigt wird. Ich bekam dann eine Lösung, die absolut ekelhaft schmeckte. Die Arzthelferin erklärte mir, dass man normalerweise etwas bekommt, das nach Traubensaft schmeckt oder so Da diese Lösung zur Zeit wohl aber nicht lieferbar war, mussten sie das Zeug irgendwie selber zusammen mischen.

Geschmacklich kein Hochgenuss
Also hat es einfach nach supersüßem Leitungswasser geschmeckt, ohne jeglichen „leckeren“ Beigeschmack. Es waren glaube ich 250ml. Können aber auch 200 oder 300ml gewesen sein. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr so genau. Naja und da ich eh nicht besonders schnell trinken kann (schon garnicht Leitungswasser!!!) war es für mich halt echt widerlich! Aber das kann für jemand anderen schon wieder ganz anders aussehen und ich habs ja überlebt. Man darf sich das Zeug halt erst gar nicht auf der Zunge zergehen lassen, sondern möglichst große Schlucke sofort runter schlucken. Am allerbesten wäre natürlich exen, aber das ist mit mir leider mal garnicht zu machen.

Naja, als der Kram dann alle war, drehte die Arzthelferin eine Eieruhr auf 60min. und ich durfte mich ins Wartezimmer setzten. Das Warten war zuerst nicht so schlimm. Es kam noch eine Bekannte rein, die ich ewig nicht gesehen hatte und wir konnten ein bisschen quatschen, bis sie eben zu ihrem Untersuchungstermin musste. Außerdem gibt es ja dort auch immer Zeitschriften und eben das Handy.

Natürlich, weil ich eben doof bin, schaute ich in diesem gleich nach Schwangerschaftsdiabetes und wie der Wert nach einer Stunde Warten zu sein hat. Unter 135mg/dl sollte der Zuckerwert nach meiner Recherche sein. Und schon fing ich an mir Gedanken zumachen…noch 15min dann weiß ich, ob bei mir alles gut ist…noch 10min…noch 5min…hoffentlich!

Entwarnung: Alles in bester Ordnung
Dann hörte ich draußen die Eieruhr bimmeln und schon wurde ich wieder ins Labor gebeten. Das Blut, für die Ermittlung des Wertes wurde mal wieder aus dem Ohr genommen! Naja und zum Glück war er 110 mg/dl, also alles in bester Ordnung, denn der Wert sollte wirklich unter 135mg/dl liegen.

Ich ließ dann gleich nochmal meinen Hb bestimmen, der im Ohr wieder hoch war…17 nämlich. Einen Tag später bin ich dann noch wo anders gewesen um den Wert direkt aus der Vene bestimmen zu lassen und da war er dann 14,1 – also is da soweit auch alles gut.

So ist also eine weitere Hürde gemeistert, aber es liegen ja noch 4 Monate und somit auch noch weitere Blutentnahmen und Untersuchungen vor uns, die es zu überstehen gilt. Aber wird schon ;-)! Jetzt wird erstmal voller Zuversicht in den 7ten Monat gestartet! Auf gehts!

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