Erster Kontakt mit der Geburts-Hebamme

IMG_20160112_172433Letzte Woche war dann auch zum ersten Mal die Hebamme da, die mich bei der Geburt und die Tage danach begleiten wird. Ich kannte sie bis dahin nur übers Telefon und jetzt war sie zum Kennenlernen bei uns zu Hause.

Zuerst dachte ich, dass es irgendwie komisch wird, weil man sich ja gar nicht kennt, aber es war von Anfang an gleich eine ziemlich entspannte und gelöste Stimmung.

Sie brachte mir allerhand Proben mit (Bodylotion, Öl usw.) und noch ein paar Prospekte (siehe Foto links) mit.

Zuerst sprachen wir darüber, wie der Ablauf in der Zeit in der sie mich begleitet sein wird, wie oft sie nach der Geburt dann noch kommt und was wir jetzt vorher an den nächsten zwei Terminen noch so machen werden. Beim nächsten Besuch wollte sie dann mit mir besprechen, was es noch für Anschaffungen zu machen gibt und was man sich sparen kann.

Cranberry-Saft und Blasenspiegelung?
Dann beschäftigten wir uns mit dem Mutterpass, wobei sie mir da echt nichts Neues erzählte, denn ich hatte das ja schon alles von meiner Hebamme in der Frauenarzt-Praxis erklärt bekommen. Wahrscheinlich gehört es aber einfach zu dem, was Hebammen machen müssen ;-).

Das einzige was sich daraus Neues ergeben hatte war, dass ich nun jeden Tag ein Schnapsglas Cranberry-Saft zu mir nehme um einen eventuell bestehenden Harnwegsinfekt weg zu bekommen. In meiner letzten Urinprobe waren nämlich wieder Blut (Erys) und ein bisschen weiße Blutkörperchen (Leukos) gefunden worden, die auf eine Entzündung hinweisen können. Meine Ärztin hatte daraufhin einen Abstrich gemacht und die „neue“ Hebamme meinte eben nun, dass ich es ja auch mal mit dem Saft versuchen könnte. Ich bin jetzt mal gespannt, ob es was bringt.

Dann meinte sie außerdem noch, dass ich, wenn die nächsten Male immer noch Blut im Urin sein sollte, mal zum Urologen gehen und evtl. eine Blasenspiegelung machen lassen könnte!!!

Solange allerdings meine Ärztin sich nicht dahingehend äußert, werde ich sowas garantiert nicht in Betracht ziehen, denn jedem, dem ich das erzähle, verzieht das Gesicht und lässt ein komisches Zischen verlauten, von einem dann folgenden: Das tut aber weh! Also halte ich erstmal schön den Ball flach und warte ab, denn solange ich keine Schmerzen habe, werde ich niemanden an meine Blase lassen ;-)!

Gymnastikball gegen Rückenschmerzen
Dann gab sie mir noch einen Tip wegen meiner immer noch bestehenden Rückenschmerzen. Ich sollte mir einen Gymnastikball kaufen, mich drauf setzten und dann mit der Hüfte immer eine Acht „schreiben“. Oder mich auf den Rücken legen, Beine auf den Ball und diesen dann kreisen lassen.

Was soll ich sagen, zufälliger Weise war einen Tag später ein Gymnastikball bei ALDI (Nord) käuflich zu erwerben, der sich nun bei uns zum „Auslüften“ auf dem Dachboden befindet ;-). Ich werde nun also immer schön versuchen, jeden Tag mit meinem Popo ein paar Achten zu schreiben ;-)! Mal sehen, ob es was bringt. Aber Bewegung ist in jedem Fall gut.

Zum Schluss hörte sie dann noch die Herztöne von unserer Kleinen ab. Alles in Ordnung und deutlich zu vernehmen.

Das wars dann eigentlich auch schon. Wir machten dann noch einen nächsten Termin aus, der aber erst im März ist. Alles in allem kann ich aber sagen, dass es echt ein netter Besuch war und ich froh bin, eine Hebamme für die Geburt und die Zeit gefunden zu haben!

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