Erster Ultraschall – das war der Ablauf

IMG_20151019_175508So, heute, 11 Tage nach meinem positiven Schwangerschaftstest, war ich nun nochmal bei meiner Frauenärztin zur Erstuntersuchung. Ich war irgendwie total aufgeregt, weil ich doch etwas Angst hatte, es könnte sich irgendwas nicht richtig eingenistet haben und ich würde mit einer Eileiterschwangerschaft oder ähnlichem konfrontiert werden. Zum Glück war dann doch alles gut, aber ich fange am Anfang an ;-).

Blutdruck, Urin, Gewicht, Eisen…

Als erstes konnte ich gleich durchgehen ins „Labor“. Dort wurde mein mitgebrachter Morgenurin auf Leukozyten, Erytrozyten, Eiweiß, Zucker etc. untersucht. Dies geht ganz schnell durch einen Urinstix (mache ich als Arzthelferin auf der Arbeit auch ständig). Man tunkt einen Teststreifen mit verschieden farbigen Feldern in den Urin, wartet kurz. Wenn sich die Felder anders verfärben als sie sollten, befindet sich etwas im Urin, was da nicht hin gehört. Bei Leukos verfärbt sich das Feld zum Beispiel von weiß zu lila, wenn welche im Urin enthalten sind. Bei Erys von gelb zu grün usw. Bei mir war aber alles ok.

Dann wurde mein Blutdruck gemessen (130/80 – ein normaler Wert) und ich wurde gewogen (71,2 kg …. aaaaber mit Klamotten und Haaren … ich habe recht lange Haare ;-)). Mein Gewicht befindet sich zum Glück auch im normalen Bereich. Bei einer Körpergröße von 1,78m beträgt mein BMI somit 22,4 und das bedeutet Normalgewicht. Außerdem wurde mein Hb (Hämoglobinwert) bestimmt. 15,2! Etwas erhöht, aber geht noch. Zwichen 13-15 ist er bei Frauen normal, obwohl da auch jeder was anderes sagt. Also noch alles im Rahmen. Der Hb-Wert kann entweder durch einen Piekser ins Ohr oder in die Fingerkuppe bestimmt werden. Bei mir war es das Ohr.

Zum Schluss wurde noch Blut abgenommen. Zuvor wurde ich gefragt, ob auch nach HIV geguckt werden soll. Ich habe dem zugestimmt, weil ich diese Werte sonst sowieso von unserem Betriebsarzt hätte bestimmen lassen müssen. Ich wäre dieses Jahr eh dran gewesen. Wir betreuen auch HIV-Patienten bei der Arbeit und sollen uns daher alle 2 Jahre überprüfen lassen.

Der Vaginalultraschall

Nach einer kurzen Zeit im Wartezimmer durfte ich dann zu meiner Ärztin. Sie machte zunächst einen Abstrich, so wie sonst auch bei den normalen Terminen. Danach sollte ich mich auf eine Liege legen. Von da aus wurde der Vaginalultraschall durchgeführt. Ich hatte schon gehört, das die ersten Ultraschalluntersuchungen nicht normal durch die Bauchdecke gemacht werden, so wie man das aus dem Fernsehen kennt, sondern eben durch die Scheide. Dafür gibt es einen extra dünnen, langen Aufsatz über den eine Art Kondom gestülpt wird. Ich denke mal aus hygienischen und evtl. flutschtechnischen Gründen ;-)?!

Naja und damit kann man halt alles ganz wunderbar sehen. Ich glaub das hört sich jetzt auch alles befremdlicher an als es war. Meine Frauenärztin ist aber auch echt ne nette, ruhige Person, bei der man sich nicht unwohl fühlt. Und ich war sowieso viel zu fasziniert von dem kleinen, flackernden Herzen unseres 3mm großen Babys!

Fragen und Antworten zu Lebensmittel-Unsicherheiten

Nach den Untersuchungen hatten wir noch ein generelles Gespräch. Ich konnte noch einige Fragen loswerden, die sich in den paar Tagen angesammelt hatten. Zum Beispiel, ob man alkoholfreies Bier oder alkoholfreuen Sekt trinken darf? Antwort: bei Sekt gibt es wohl keine Probleme, da es im Prinzip nur „Fruchtsäfte“ mit mehr Säure wären. Auf Bier allerdings sollte man lieber verzichten, da dort das Risiko von Restalkohol besteht .

Auch auf Alkohol in Soßen und Suppen sollte man lieber verzichten. Klar ist es nicht schlimm, wenn man mal was davon gegessen hat, zumal man sich in Restaurants sowieso nie sicher sein kann, aber man soll jetzt zu Hause nicht Unmengen von Weißwein in seine Soße kippen ;-)! Wir verzichten einfach komplett drauf und in Restaurants werde ich nun immer mal nachfragen.

Außerdem haben wir noch über Früherkennungsuntersuchungen gesprochen, aber das ist ein Thema, auf das man nochmal viel genauer eingehen muss und welches einen eigenen Beitrag bekommen wird ;-)!

Achso, ich habe jetzt übrigens in einer Woche noch einen Termin bei der „hauseigenen“ Hebamme, die an die Praxis angeschlossen ist. Davon werde ich natürlich berichten, denn ich bin selber sehr gespannt darauf!

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