Erster Vorsorgetermin bei der Hebamme

Wir haben den 15.12. und ich bin nun frisch in der 15ten Schwangerschaftswoche angekommen. Wie versprochen berichte ich euch nun von meiner ersten Vorsorgeuntersuchung bei meiner Hebamme.

Punkt 1: Untersuchungen

Zuerst musste ich natürlich wieder eine Urinprobe abgeben. Ich hatte mich bemüht in den letzten 4 Wochen mindestens 2 Liter am Tag zu trinken, um meine Nieren gut durchzuspülen. Denn bei der letzten Urinprobe kam heraus, dass sich Blut und Eiweiß in meinem Pipi befanden. Meine Ärztin sagte damals zu mir, dass das daran liegen könne, dass ich zu trocken bin und einfach mehr trinken muss. Dies habe in den letzten 4 Wochen, wie gesagt, so gut es ging versucht einzuhalten.

Als die Hebamme meinen Urin untersuchte kam allerdings heraus, dass sich immer noch Blut darin befindet. Alle anderen Werte waren aber gut, sprich diesmal war auch kein Eiweiß mehr drin ;-). Ich fragte sie natürlich, ob das besorgniserregend wäre, woraufhin sie meinte, so lange ich keine Beschwerden hätte, wäre das alles kein Problem. Es könne an der besseren Durchblutung im Körper liegen. Als Schwangere hat man ja auch eher mal Zahnfleisch- oder Nasenbluten.

Mein Blutdruck wurde auch wieder gemessen (110/80) und ich wurde gewogen. Mein Gewicht beträgt jetzt 73,1 kg. Ich habe also bis jetzt 1,5kg zugenommen, was vollkommen in Ordnung ist.

Dann wurde mein Hb gemessen. Wieder am Ohr. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Ohren schlecht durchblutet sind, denn die müssen immer alle so doll quetschen bis endlich mal ein brauchbarer Tropfen Blut zusammengekommen ist. Und dann war der Wert auch noch ziemlich hoch…17,9! Wir habens dann gleich nochmal am anderen Ohr probiert…16,8. Also bei den Messgeräten weiß ich auch immer nicht. Naja meine Hebamme hat dann nochmal meine Ärztin darüber informiert, die war aber ganz gelassen und meinte, dass man da jetzt kein Blut ins Labor schicken müsste um den Wert zu überprüfen. Mal abwarten wie er dann das nächste Mal ist.

Achso, Blut wurde mir ebenfalls noch abgenommen, um es nochmal auf Toxoplasmose zu testen. Das ist wohl eine Standarduntersuchung, die 8 Wochen nach der ersten Blutentnahme nochmal gemacht wird.

Punkt 2: Abtasten und Herztöne

Dann waren die Unteruchungen vorbei und wir gingen in ihr „Sprechzimmer“. Zuerst sollte ich mich auf eine Liege legen. Meine Hebamme tastete dann meinen Bauch ab um den Stand der Gebärmutter zu erfühlen. Danach holte sie ein kleines Gerät mit dem sie die Herztöne des Babys suchte. Sie erklärte mir vorher, dass es beim ersten Mal ein bisschen dauern kann, bis sie etwas findet. Es ging dann aber doch relativ schnell und nach einer kurzen Suche konnte ich dann das schlagende Herz unseres Kindes hören. War schon ziemlich genial. Wahnsinnig schnell. Das Herz des Babys schlägt ja ungefähr immer doppelt so schnell wie das der Mutter, also zwischen 120-160 Schlägen pro Minute.

Punkt 3: Gespräch

Danach konnte ich einfach noch ein bisschen mit meiner Hebamme quatschen und ihr angefallene Fragen stellen. Ich erzählte ihr von meinem Beschäftigungsverbot und meinen Ischiasschmerzen. Daraufhin fragte sie mich, ob ich schon mal mit Akupunkturnadeln behandelt wurde. Das war ich nicht ;-). Also setzte sie mir gleich mal 2 Nadeln in den Rücken, die ich während unseres gesamten Gesprächs drin behielt. Richtig hilft Akupunktur glaube ich nur, wenn man es regelmäßig macht, aber ich fands trotzdem ganz nett von ihr. Mal gucken, ob uns da noch ne Rechnung ins Haus flattert ;-).

Außerdem fragte ich natürlich nach den Mutterbändern und dem Druck in der Leistengegend, der natürlich, wie schon erwartet, völlig normal ist. Aber schön das nochmal von einem Profi zu hören ;-).

Dann fragte sie noch nach unserem favorisierten Krankenhaus in dem wir das Baby bekommen wollen und gab mir dann eine Liste mit Hebammen, die mich bei der Geburt und danach unterstützen können, denn leider begleitet sie mich ja nur die Zeit vor der Geburt. Ich habe dann, als ich zu Hause war, auch gleich die erste Wahl meiner Hebamme angerufen und hatte Erfolg. Somit habe ich nun, wenn wir uns sympatisch sind, eine Hebamme für die Geburt und die Zeit danach.

Nun gut, ich denke damit habe ich die wichtigsten Punkte erstmal abgearbeitet ;-). Ich halte euch auf dem Laufenden. Bis dann.

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