Jetzt geht’s ohne Marsupi ins Bett

Wie ich ja bereits hier und hier im Blog beschrieb, hatte es sich bei uns etabliert, dass wir unsere Kleine abends in die Marsupi nehmen, da sie sonst nicht zur Ruhe kommt. Darin schläft sie dann mehrere Stunden und wenn man sie dort dann herausholte, hatte sie auch kein Problem mehr damit, in ihrem Bett zu schlafen.

Doch langsam wurde es dann mal Zeit für einen neuen Versuch ohne Marsupi. Denn so bequem sie auch ist, noch bequemer ist es, wenn man die Abende zwischen 18 und 22 Uhr ohne Marsupi verbringen kann. 😉 Zumal die Kleine ja immer größer wird und Hinsetzen mit umgeschnalltem Baby doch deutlich erschwert war.

Klappt die „Entwöhnung“?
Zudem hatten wir den Gedanken, dass es möglicherweise immer schwerer werden würde, sie von der Marsupi zu entwöhnen, je länger wir das abends weiterhin so praktizieren. Wir hatten die Sorge, dass es auch bereits jetzt „zu spät“ sein könnte, für eine reibungslose Entwöhnung. Denn von ihren drei Lebensmonaten hatte sie die letzten beiden abends immer zunächst in der Marsupi verbracht.

Doch zu unserer Überraschung stellte die Umstellung überhaupt kein Problem dar. Wir brachten Sie zu einer ähnlichen Zeit ins Bett, zu der sie sonst in die Marsupi kam (ca. 18 Uhr). Vorher wurde sie noch gewickelt und direkt am Bett gestillt. Isa lag dann noch ein paar Minuten lang neben ihr, reichte ihr den Finger zum Anfassen und dann schlief die Kleine ein. Kein Protest.

Nacht nun zu lang zum Durchschlafen
Das läuft nun schon seit fast einem Monat so ohne irgendwelche „Zwischenfälle“. Neu ist dadurch nur, dass sich die Kleine ein Mal in der Nacht zum Trinken meldet. Nach der alten Verfahrensweise war es ja so, dass sie zwischen Marsupi und Ins-Bett-Gehen (was so gegen 22 Uhr war) noch einmal gestillt wurde. Dann hielt sie meistens bis zum Morgen durch. Nun aber bekommt sie ihre „letzte“ Tagesmahlzeit um zirka 18 Uhr, sodass die Reserven dann (logischerweise) nicht bis zum Morgen reichen.

Aber das ist vollkommen in Ordnung. Das ist noch immer ein vergleichsweise luxuriöser Zustand für uns. Mit Baby muss man eigentlich damit rechnen, deutlich häufiger geweckt zu werden. Und hin und wieder kommt es ja auch bei uns vor, dass sie sich in einer Nacht mehrmals meldet (nicht unbedingt nur zum Trinken, manchmal ist sie auch einfach so wach und macht sich bemerkbar ;)).

Man muss allerdings dazu sagen, dass sie dafür tagsüber kaum schläft und man dann kaum zu etwas kommt. Das ist der „Preis“, den man für die ruhigen Nächte zahlen muss. Aber wir denken, dass das ein guter „Deal“ ist. 😉

Marsupi-Routine hat nicht geschadet
Als Fazit kann ich jedenfalls festhalten, dass die routinemäßige Nutzung der Marsupi zum Einschlafen bei unserer Tochter keine nachhaltig negativen Auswirkungen hatte. Auch nach zweimonatiger durchgehender Nutzung stellte die Umstellung kein Problem dar.

Umso mehr kann ich den Kauf einer Marsupi nach wie vor nur wärmstens empfehlen. 🙂

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