Kuhmilch ist inzwischen der Renner

Vielleicht erinnert ihr euch: Während der Zeit des Abstillens kam Kuhmilch bei unserer Kleinen alles andere als gut an. Inzwischen hat sich das allerdings ins komplette Gegenteil verkehrt. Die kleine Maus ist total heiß auf (kalte) Milch. Wunderbar, so wünscht man sich das doch als Eltern. 🙂

Hier zeigt sich wieder einmal, dass man die Flinte nicht zu früh ins Korn schmeißen sollte. Geschmäcker ändern sich vor allem bei kleinen Kindern noch sehr stark. Zudem fielen die ersten Probierversuche ja in die Zeit des Abstillens und daher sollte man aus diesen erst Recht keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Konventionelle oder Bio-Milch fürs Kind?
Wir greifen dabei übrigens zu Milch aus dem Kühlregal (also keine H-Milch) mit 3,5 Prozent Fett. Vorzugsweise in Bio-Qualität, da Milch eines der wenigen Produkte ist, wo die Zusammensetzung durch den „Bio-Faktor“ tatsächlich eine andere ist. Denn dass die Bio-Kühe einen Mindestaneteil an Grünfutter bekommen und auch gewisse Zeiten an der frischen Luft müssen, schlägt sich auch in der Milch nieder.

So gibt es Studien, dass der Gehalt an Omega 3-Fettsäuren deutlich höher ist und auch der Anteil an ungesättigten Fettsäuren (die den gesättigten ja klar zu bevorzugen sind). Gleiches gilt für Eisen und Vitamin E. Siehe zum Beispiel hier bei Spiegel Online.

Allerdings enthält konventionelle Milch auf der anderen Seite dafür mehr Jod. Das ist allerdings offenbar auch schon das einzige, was (neben dem geringeren Preis) für diese spricht. Zumindest aus meiner persönlichen Sicht.

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