Kuhmilch kommt nicht gut an

Mit dem morgendlichen und abendlichen Stillen wird es langsam aber sicher immer schwieriger. Es scheint fast so, als würde die Kleine sich selbst abstillen. Wirklich lange dauert das Stillen jedenfalls nicht mehr und somit dürfte da auch nicht viel Milch über den „Tresen“ gehen.

Temperatur der Milch spielt keine Rolle
Drum bieten wir der Kleinen parallel zum Brot am Morgen auch immer etwas Milch aus ihrem Trinkecher an. Doch davon trinkt sie fast nichts; man sieht ihr auch am Gesicht an, dass ihr die Milch nicht so recht schmeckt. Dabei ist es egal, ob sie kalt, zimmerwarm oder erwärmt ist.

Was wir bislangnicht probiert haben, ist, die Milch aus einem anderen Gefäß anzubieten (da wir kein anderes haben). Vielleicht liegt es ja auch daran, dass sie aus diesem Becher bislang ausschließlich Wasser gewohnt ist.

Kinderärztin gibt „Entwarnung“
Aufgrund dessen fragten wir bei der Kinderärztin nach. Sie hielt dies nicht für kritisch. In anderen Ländern ist es schließlich teilweise untypisch Kuhmilch zu trinken und trotzdem entwickeln sich die Kinder dort ganz normal.

Zudem bekommt unsere Kleine ja am Abend weiterhin ihren Getreidebrei (Grieß, Hirse, Hafer oder Dinkel), den wir mit fast 200ml Milch zubereiten. Und morgens aufs Brot gibt es Frischkäse. Da bekommt sie dann ausreichend Nährstoffe aus der Milch.

Daher gehen wir das mit dem Trinken der puren Kuhmilch nun ganz entspannt an. Zumal bislang ja auch noch (ein wenig) gestillt wird. Hin und wieder werden wir ihr Milch anbieten, aber wenn sie die weiterhin nicht möchte, dann ist es eben so. 🙂

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