Marsupi (Baby-Trage) wirkt bei uns Wunder

Wenn man ein Baby erwartet, schafft man sich so manches an. Vieles davon erweist sich im Nachhinein als unbrauchbar bzw. überflüssig, manches aber auch als ein echter Gewinn. Und einer dieser „echten Gewinne“ ist bislang die Babytrage „Marsupi“ für uns.

Wenn unsere kleine Maus „unzufrieden“ ist, kann man sie fast immer mit körperlicher Nähe beruhigen. Das ist dann in dem Moment immer das, was sie braucht. Das haben wir ziemlich schnell herausgefunden.

Allerdings kann man sie ja nicht stundenlang herumtragen. Das ist sowohl rein körperlich (irgendwann machen auch die stärksten Arme schlapp und auch der Rücken leidet auf Dauer), aber oft auch organisatorisch gar nicht möglich.

Marsupi heißt der „Retter in der Not“
Und hier kommt dann inzwischen (vor allem abends) immer unsere Marsupi ins Spiel, die mit ihren Klettverschlüssen ruckzuck angezogen ist. Bei den ersten Malen (gerade wenn man alleine ist), braucht man zwar noch etwas Übung, aber wenn man einmal den Dreh raus hat, geht es ganz gut.

Und die Erfolge sind bei uns wirklich durchschlagend: Fast immer schläft die Kleine beruhigt ein, wenn sie vor unseren Oberkörper geschnallt ist. Meistens dauert es noch ein paar Minuten, in denen sie auch noch zu protestieren scheint. Aber dann gefällt es ihr doch so gut, dass sie teilweise stundenlang durchschläft.

Was für eine Wohltat! Zum einen für uns als Eltern, aber noch mehr für die kleine Maus. Sie hat ihre körperliche Nähe und kommt auch zu ihrem Schlaf.

Körperliche Nähe ist das Geheimrezept
Oft ist es so, dass sie sonst gar nicht zur Ruhe kommt. Mit der Marsupi klappt es dann aber. Vielleicht würde in diesen Situationen auch ein Schnuller helfen, aber so lange es mit der Babytrage klappt, ziehen wir die klar vor, da wir hier das Gefühl haben, die Kleine auf „natürlichere“ Weise beruhigen zu können.

Auch wenn mit der Marsupi das Tragen mit den Händen wegfällt, so ist man natürlich trotzdem nicht ganz so „mobil“ wie ohne Kind, das man vor den Bauch geschnallt hat. Mit Abstrichen sind aber sogar Haushaltstätigkeiten wie Staubsaugen möglich (siehe Foto ;-)). Allerdings kann man sich nur sehr eingeschränkt bücken etc, das sollte klar sein. Und man ist generell etwas langsamer unterwegs.

Hinsetzen kann man sich auch (zum Beispiel um an den Rechner zu gehen oder fernzusehen). Allerdings muss man dabei aufpassen, dass die Beine des kleinen Wurms dann nicht mit den eigenen Oberschenkeln kollidieren. Ich denke, je größer das Kind wird, desto schwieriger (oder gar nicht mehr) wird man sich mit der Marsupi hinsetzen können. Aber noch klappt das bei uns alles einwandfrei (die Kleine ist gerade zwei Monate alt geworden).

Mit der Babytrage herumlaufen, wird aber in jedem Fall noch einige Zeit lang gehen. Geeignet ist sie von einem Gewicht von 3,5kg an und bis 15kg. Man kann damit also einen ziemlich langen Zeitraum abdecken.

Klare Empfehlung!
Von uns aus gibt es für die Marsupi auf jeden Fall eine ganz klare Kauf-Empfehlung. Unsere Erfahrungen sind absolut positiv. Für uns persönlich ist das im Zusammenhang mit unserem Baby eine der absoluten Top-Anschaffung gewesen, die wir jedem wärmstens ans Herz legen.

PS: Was ich ebenfalls super finde, ist, dass auch ich als Vater so eine intensive körperliche Bindung zum Baby aufbauen kann. Wenn ich schon nicht stillen kann, so kann ich die Kleine wenigstens durch stundenlanges Herumtragen direkt an den Körper im wahrsten Sinne des Wortes an mich binden. 🙂

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