Reicht auch ein billiger Schwangerschaftstest?

IMG_20151014_165348Wie für vieles kann man auch für Schwangerschaftstests relativ viel Geld ausgeben. Doch das haben wir von vornherein vermieden.

Vor allem deswegen, da ich ehrlich gesagt davon ausging, dass wir gleich relativ viele benötigen und daher alle Nase lang testen würden. Da wollte ich nicht 5 Euro oder mehr für einen einzelnen Test bezahlen.

Im Endeffekt waren diese Überlegungen für uns aber relativ unnötig. Denn wir haben kaum Tests benötigt. Aber das nicht etwa, weil es bei uns so extrem schnell geklappt hätte (fast ein halbes Jahr hatte es bei uns nämlich schon gedauert), sondern weil wir nicht zu früh einen Test machen wollten, sondern erst dann, wenn die Periode relativ eindeutig überfällig zu sein schien.

Negatives Testergebnis kann ein richtiger Dämpfer sein

Das hatte mehr „psychologische“ Gründe. Denn wenn es mit der Schwangerschaft nicht klappt, ist das schon nicht schön. Wenn man das aber dann auch noch in Form eines negativen Schwangerschaftstest im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen gehalten bekommt, ist das nochmal ein stärkerer Nackenschlag. Denn letztendlich macht man so einen Test ja dann doch in der Hoffnung und mit einer ordentlichen Prise Glaube daran, dass er positiv sein könnte.

Das führte dazu, dass wir im Endeffekt nur zwei Tests innerhalb des halben Jahres machten. Der erste zeigte negativ an. Das konnten wir kaum glauben, da die Periode recht lang „überfällig“ war. Umso enttäuschender war das negative Ergebnis. Am nächsten Tag kam sie dann aber doch, die Periode. Der Test (namens Be Sure) lag also absolut richtig.

Positives Ergebnis – kaum zu glauben, aber wahr!

Naja, und beim nächsten Mal (mehrere Monate später) war er dann tatsächlich positiv. Auch das konnten wir kaum glauben. Denn eigentlich wollten wir den Test zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht machen, da die Periode kaum überfällig war. Es war mehr eine reine Vorsichtsmaßnahme, da eine Erkältung vorlag und wir nicht riskieren wollten, dass Isa erkrankt und schwanger gleichzeitig zur Arbeit geht ohne dies zu wissen.

Und dann war das Ding doch tatsächlich positiv! Unglaublich. Und auch dieses Mal lag der Test richtig, wie am gleichen Tag noch ein Test beim Frauenarzt ergab.

„Be Sure“ bei uns mit 100%iger Trefferquote

Unsere Erfahrung ist also, dass der Test in jedem Fall absolut richtig lag (gut, bei zwei Versuchen ist das zugegebenermaßen auch eine extrem kleine Stichprobe). Wir würden daher jederzeit wieder ohne jegliche Zweifel zu einem billigen Schwangerschaftstest greifen.

Da steckt ja auch keine „Raketen-Technologie“ drin, sodass hier keine hohen Ausgaben dafür nötig sind. Wir haben übrigens den „Be Sure“-Schwangerschaftstest genutzt, der von der Canea Pharma GmbH in Deutschland vertrieben wird (siehe Fotos). Den jedenfalls können wir aus eigener Erfahrung heraus absolut empfehlen. Sowohl was die Zuverlässigkeit als auch die Anwendung betrifft. Und eine schöne Verpackung hat er auch. 😉

Welche Vorteile haben teurere Tests?

Wie gesagt gibt es auch teurere Schwangerschaftstests. Der bekannteste Anbieter ist dabei wohl ClearBlue. Der Test dieses Herstellers verfügt in einer seiner Ausstattungsvarianten über eine (unserer Meinung nach völlig unnötige) digitale Anzeige des Ergebnisses.

Doch wozu braucht man das, wenn das Ergebnis auch ein simpler Strich anzeigen kann? Und das ganz ohne Batterien. Ich persönlich sehe die wichtigen Vorteile bei der digitalen Anzeige nicht, sondern eigentlich nur Nachteile. Sowohl was die Kostenseite betrifft als auch Umweltaspekte (Batterien, Digitaldisplay).

Zudem hat der digitale Test den „emotionalen“ Nachteil, dass er das Ergebnis nicht allzu lange anzeigt, da irgendwann die Batterie leer ist. Unser „analoger“ Test hingegen zeigt das positive Ergebnise auch Wochen später noch an. So lange es noch keinen Baby-Bauch und kein Ulraschall-Foto gibt, ist das schließlich das einzig sichtbare, was man bis dahin von seinem kommenden Nachwuchs hat. 😉

Bis zu 4 Tage frühere Anzeige kann ein Vorteil sein

Das einzige, was für manch einen an dem digitalen Clearblue-Schwangerschaftstest reizvoll sein kann, ist in meinen Augen, dass er laut Hersteller so sensibel sein soll, dass er bereits bis zu vier Tage vor Fälligkeit der Periode die Schwangerschaft anzeigen könne. Auch dafür wird es sicherlich eine Zielgruppe geben – wir sind sie jedenfalls nicht. 😉

Es gibt von Clear Blue übrigens auch einen ganz „normalen“ Test, der mit einer Streifenanzeige auskommt. Doch auch dieser ist preislich unseres Erachtens nicht attraktiv und wir sehen da keinen Mehrwert gegenüber einem billigeren Test, wie dem von uns verwendeten.

Unser Fazit: Billig tut es auch

Wir können die Frage aus der Titelzeile dieses Blogeintrages jedenfalls ganz klar mit JA beantworten: Ein billiger Test tut es auch. Zumindest war es bei uns so.

Falls euch gute Argumente für die teureren Tests einfallen, schreibt gerne einen Kommentar unter diesen Blog-Eintrag. Wir lassen uns auch gerne vom Gegenteil überzeugen und sind offen für gute Argumente, die wir bislang möglicherweise übersehen haben.

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