Was bringt der dm-Babyclub „Glückskind“

IMG_20160108_094800Auch die deutschlandweit bekannte Drogeriekette dm hat einen eigenen Babyclub, der den Mitgliedern viele Vorteile verspricht. Hier heißt der Club „glückskind“. Nachdem wir uns zunächst bei der „Rossmann Babywelt“ angemeldet haben und davon bislang nur begrenzt angetan waren, habe ich nun einmal den Babyclub von dm angetestet und möchte euch hier von unserern Erfahrungen damit berichten.

Die Anmeldung ist auch hier ganz einfach online möglich. Direkt im Anschluss bekommt man Zugriff auf zwei PDF-Dateien zum Selbstausdrucken.

Die erste beinhaltet einen 10%-Coupon für die FIlialen vor Ort, der mehrere Monate gültig ist, was ich schon einmal sehr nett finde. Den spare ich mir für den nächsten Großeinkauf auf. 🙂

Die zweite PDF-Datei beinhaltet eine Art Abholschein für ein Begrüßungsgeschenk. Wie auch schon bei Rossmann gibt es das direkt an der Kasse. Allerdings fällt das Begrüßungsgeschenk nach unserer subjektiven Einschätzung magerer aus als bei Rossmann. Denn es handelt sich hier „nur“ um einen Organizer aus Filz, der einem helfen soll, alle wichtigen Termine und Meilensteine rund um die Schwangerschaft im Blick zu behalten.

Das ist drin im Filz-Organizer

Im Organizer enthaltet sind unter anderem diverse Coupons, die für diverse Produkte Rabatte ermöglichen. Meist bewegen diese sich in der Größenordnung um die 20 Prozent. Leider sind da kaum Eigenmarken dabei, sondern recht teure Markenprodukte (die wir vermutlich nicht brauchen werden), daher sind diese nur begrenzt attraktiv. Da war der allgemeine 10%-Coupon deutlich attraktiver.

Außerdem ist ein größeres Heft drin, das sich „Meine Glücks-Sammlung“ nennt. Gleich ganz vorne soll man sein erstes Ultraschallbild einkleben. Auf den Folgeseiten soll man dann verschiedene Facetten seiner Schwangerschaft dokumentieren (zum Beispiel Bauchumfang, Gewicht, aktuelle Lebensmittelvorlieben, Stimmungslage, Beschwerden und so weiter), was eine nette Spielerei ist.

In der Mitte kommt dann aber Werbung in Form von diversen „Produkt-Empfehlungen“. Allein das sorgt schon dafür, dass ich in dieses Heftchen sicherlich nicht das allererste Ultraschallbild einkleben werde – diesem wichtigen Bild ist dieses Heft meines Erachtens nicht würdig. (Update: Wie ich gerade gesehen habe, kann man diese mittleren Werbe-Seiten ganz einfach heraustrennen. Die sind dafür sogar extra entsprechend perforiert. Daher muss ich bei meiner Kritik diesbezüglich einen kleinen Rückzieher machen – das erste Ultraschallbild werden wir dafür aber trotzdem nicht hergeben. ;))

Schlussendlich ist noch eine Art Ratgeber namens „Die ersten 1.000 Tage – Über die Chancen der frühkindlichen Prägung“ dabei, wobei diese „ersten 1.000 Tage“ auch schon die Zeit im Bauch der Mutter beinhalten. Auch hier ist wieder etwas Werbung in Form von Produkterwähnungen enthalten, aber absolut zurückhaltend. Wirklich viel Erkenntnisgewinn beinhaltet dieses 23-seitige Broschüre aber auf den ersten Blick nicht. Die meisten Dinge weiß man bereits, wenn man sich vorher ein wenig an anderen Stellen informiert hat (wovon ich bei den allermeisten Schwangeren ausgehe). EInen richtigen Ratgeber kann diese Broschüre nicht ersetzen.

Insgesamt muss ich zugeben, dass ich hier von dm etwas enttäuscht bin. Vielleicht auch, weil ich von dm immer einen sehr guten und „großzügigen“ Eindruck habe. Da passt so ein spärlich bestückter Filz-Organizer nicht ins Bild. Auch dann nicht, wenn dieser aus „flauschiger Bergschafwolle“ besteht und handgemacht ist. Er fühlt sich wirklich hochwertig an, das kann ich nicht abstreiten. Aber der Nutzen des Organizers und vor allem der Inhalte ist zumindest für uns persönlich doch sehr begrenzt. Das Begrüßungsgeschenk der Rossmann-Babywelt fanden wir da deutlich attraktiver.

Gedacht ist der Organizer laut dm dafür, dass er Platz für Mutterpass, Krankenkassenkarte, Impfpass und das spätere U-Heft bieten soll. Und vorne kann man einen (eigenen) Kugelschreiber einstecken. Na gut, vielleicht werden wir den Nutzen dann erkennen, wenn wir das alles haben und somit überhaupt erst der Bedarf an einem solchen Organizer besteht. 😉 Da ist es dann vielleicht auch wirklich ganz praktisch, um alles „Medzinische“ rund ums Kind auf einen Schlag griffbereit zu haben.

Nur, das kein falscher Eindruck entsteht: Ich will nicht undankbar sein. Es ist ein Geschenk von dm und sicherlich nett gemeint. So richtig begeistert bin ich aber trotzdem nicht. Dennoch: Danke, dm! 🙂

Naja, und mal sehen, was der Babyclub „Glückskind“ in der Zukunft noch so zu bieten hat und weche Erfahrungen wir damit machen. 🙂

One comment

  1. Larissa sagt:

    Das Geschenk zur Geburt ist aber wesentlich schöner und meines Erachtens nach großzügiger,als das von Rossmann.

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